Geschichte der Bahn Landwirtschaft

Es war einmal... Zugegeben, diese Einleitung ist nicht sonderlich originell und passt eher zu den Gebrüdern Grimm als auf eine Internet-Seite. Dennoch sollten wir nicht vergessen wie alles begann und sich im Laufe der Zeit entwickelte. Welchen Anlass hatte die Eisenbahn überhaupt, die Gründung eines Vereins mit scheinbar völlig betriebsfremden Interessen zu unterstützen und ihn dann auch noch bis in die heutige Zeit hinein zu fördern? Unser Anliegen ist es, Ihnen auf den nächsten Seiten diese Frage zu beantworten und einige historische Informationen näher zu bringen. Die Landnahme „Wenn ein Eisenbahner an einer Baustelle vorbeigeht, ziehen die Nägel die Köpfe ein“. Sicherlich eine böse Aussage, die so auch nicht wörtlich zu nehmen war. Insider behaupten, dass dieser Spruch letztlich als neidvolle Anerkennung des Organisationstalents der damaligen Eisenbahnergeneration zu werten sei. Damals, das heißt vor gut 150 Jahren, eng verbunden mit dem Bau der ersten Schienenstrecken und dem damit verbundenen Erwerb von Grundstücken durch die Bahnverwaltungen. Viel Fläche blieb rechts und links der Geleise brach liegen und bot den kärglich entlohnten und nicht selten notleidenden Bahnerfamilien ein kleines Zubrot. Obst, Gemüse, Kartoffeln und Kleinvieh, wie Hühner, Kaninchen und Ziegen wuchsen und gediehen hier, so dass die Not etwas gelindert wurde. Die Eisenbahnverwaltungen sahen hierin einen eigenen Vorteil und duldeten diesen Zustand.